Zum Wesen der Veränderung. Was Dir begegnet bist Du.

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Was Dir begegnet bist Du.
Unabhängig von dem was Du hast
und was Du bist.

Willst Du nachhaltige Veränderung, dann schätze erst einmal das, was du schon hast. Denn wenn Du das nicht kannst, wirst Du auch das nicht schätzen können, was Du nach Deiner Veränderung verändert hast.

Veränderung ist alles. Alles ist Veränderung. Das Leben ist Veränderung. Und dennoch machen wir uns so viele Gedanken und Sorgen um dieses Grundprinzip, das autotelisch als Selbstzweck des Lebens – auch ganz ohne unser Zutun – stattfindet. Die Ratgeberliteratur lebt geradezu von dem Gedanken, sich die richtige Veränderung herbewünschen, herbeiarbeiten, herbeistrukturieren zu können – wobei die Betonung auf »richtig« liegt.

Der Veränderungswahn unserer Zeit birgt die Gefahr in sich, simpel darauf zu vergessen, das gegenwärtige Hier und Jetzt in seinen verschiedenen Qualitäten zu erfahren, zu erleben, ja vielleicht sogar zu schätzen. Stattdessen richten wir den Fokus auf das, was zu verändern ist – was nicht so sein soll, wie es ist.

Ziel meiner Kunst, meiner SinnesRäume, ist die Stärkung des Menschen im Hier und Jetzt – und nicht seine Veränderung. Mein Ziel ist das Öffnen von EntfaltungsRäumen im Menschen für sein ureigenes Potential, das in ihm liegt. Die daraus resultierende Stärkung der Beziehung zwischen dem Innen und dem Außen, zwischen dem Ich und der Welt, kann in weiterer Folge der Nährboden für Erweiterungen und Veränderungen sein. Letztlich gelingt dies aber auch nur dann nachhaltig, wenn der Mensch diesen Wandelprozess zwanglos gestalten kann – ganz aus sich selbst heraus und nach seinem eigenen, meist unbewußten Selbstorganisationsprinzip.

Wenn meine SinnesRäume also einen anderen Sinn ausser sich selbst haben, dann wohl jenen, dass sie den Menschen in seinem Sinn stärken – ohne vordergründig auf Veränderung und Verbesserung der Welt abzuzielen.

Mein Glück ist es, dass ich das, was ich habe,
genau so mag wie das, was ich mir wünsche.
Und dass ich das, was ich bin, auch sein will.

SHA. © 2015